05.12.2018

Ehrungen langjähriger Schiedsrichter

Autor / Quelle: AH

Der Kreisverband des Niedersächsischen Fußballverbandes sowie der Kreisschiedsrichterausschuss haben am Montagabend im Saal Rammelkamp in Nordhorn 14 Unparteiische für ihre langjährige Tätigkeit als Schiedsrichter ausgezeichnet. Am längsten dabei ist mit 55 Jahren Siegbert Siemering (FC Schüttorf 09), der jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht am Ehrungsabend teilnehmen konnte.

Im Jahr der berühmten „Schmach von Cordoba“, als Deutschland bei der Fußballweltmeisterschaft 1978 in Argentinien nach einer 2:3-Niederlage gegen Österreich ausschied, legten mit Günter Niers (SV Vorwärts) und Gerold Wolf (Sparta) zwei junge Nordhorner ihre Schiedsrichterprüfung ab, die ihrem Hobby bis heute treu geblieben sind. Wolf ist mittlerweile Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses und hat früher Spiele bis hinauf zur Verbandsebene geleitet. Auch Niers, heute noch passives Mitglied der Grafschafter Schiedsrichtervereinigung, war zu seiner aktiven Zeit höherklassig auf Bezirksebene tätig.

Seit 35 Jahren sind Helmut Backherms (SV Hoogstede), der auch heute noch in der Kreisliga pfeift, sowie Hindrik-Jan Koenders (SV Grenzland Laarwald) Schiedsrichter. Vor genau 30 Jahren legte das „Lohner Dreigestirn“, bestehend aus Willi Brüning, Alfons Schulte und Klaus Hanenkamp, die Schiedsrichterprüfung ab. Ebenso 30 Jahre als Unparteiische tätig sind Harm-Hindrik Lübbers (Olympia Uelsen) und Matthias Wagenfeld (VfL Weiße Elf Nordhorn).

Seit einem Vierteljahrhundert sind die beiden Niedergrafschafter Gerhard Kirchmeier (SC Union Emlichheim) und Klaus Jahnke (GSV Ringe-Neugnadenfeld) als Schiedsrichter auf Grafschafter Fußballplätzen unterwegs. Seit zwei Jahrzehnten ist Friedhelm Meyer (SV Esche) Schiedsrichter. In den 15 Jahren seiner Schiedsrichtertätigkeit hat es Daniel Fleddermann (VfL Weiße Elf Nordhorn) aktuell bis in die Regionalliga als Schiedsrichter geschafft.

„Es sind kaum noch Leute zu finden, die ein Ehrenamt über Jahrzehnte ausüben“, sagte Gerold Wolf. Daher sei man nicht nur den geehrten, sondern allen Schiedsrichtern zu großem Dank verpflichtet. Dass es immer schwerer wird, Unparteiische dauerhaft für das Amt zu gewinnen, bewies die Tatsache, dass in diesem Jahr erstmals kein Schiedsrichter für zehnjährige Tätigkeit geehrt werden konnte. „Ohne Schiedsrichter wird kein reguläres Spiel stattfinden“, sagte der Kreisvorsitzende Georg Alferink. Ziel müsse es daher sein, nicht weiter an Schiedsrichtern zu verlieren, sondern neue hinzuzugewinnen, möglichst schon beim nächsten Schiedsrichteranwärterlehrgang im Januar/Februar 2019.  

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Seite zuletzt aktualisiert am: 09.12.2018

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