22.02.2019

Rahmenterminplan für die Saison 2019/20 steht

Autor / Quelle: AH

Der Kreisspielausschuss und die Fußballfachwarte der Grafschafter Vereine haben am Montagabend auf der Arbeitstagung den Rahmenterminplan für die Saison 2019/20 festgelegt. Die Saison beginnt bereits am letzten Juli-Sonntag mit der ersten Runde im Krombacher-Kreispokal. Eine Woche später, am 4. August, startet die Punktspielrunde.

Auch in der Saison 2019/20 werden im August an zwei Freitagabenden zusätzliche Spielrunden ausgetragen, jedoch findet anders als in den Vorjahren an einem der beiden Freitage das Achtelfinale im Kreispokal statt. Der Spieltag am Freitag, 30. August, wird aus dem Dezember nach vorne in die schönere Jahreszeit gezogen. Damit endet die reguläre Punktspielrunde bereits Ende November. Im Dezember sind nur noch Nachholtermine vorgesehen, zwischen dem 16.12.19 und dem 15.02.20 ruht der Spielbetrieb völlig. Erst Anfang März startet wie auch in dieser Saison die Serie wieder.

Doch immer wieder gibt es auch Kritik am Spielplan, vor allen Dingen deshalb, weil man beim Doppelspieltag im August innerhalb weniger Tage in Hin- und Rückspiel auf den selben Gegner trifft, wobei es sich dann durchaus auch um ein Derby oder ausgerechnet das Spitzenspiel der beiden Topteams der Liga handelt. In Staffeln mit ungerader Mannschaftszahl bedeutet es auch, dass ein Team zu Saisonbeginn gleich zweimal aussetzen muss. Der Vorsitzende des Kreisspielausschusses, Klaus Hanenkamp, nutzte im Zusammenhang mit der Vorstellung des Rahmenterminplanes daher die Gelegenheit, den Vereinsvertretern zu erläutern, wie dieser erstellt wird.

Der Spielplan auf Kreisebene orientiert sich am Rahmenterminplan des Bezirkes. Das hat auch seinen Grund: Die Vereine, die auf Bezirksebene spielen, wünschen sich eine Abstimmung des Spielplanes der ersten Mannschaft mit den unteren Teams, zum Beispiel dass die erste und zweite Mannschaft am gleichen Sonntag ein Heimspiel haben. Nach diesen Wünschen und weiteren Kriterien wie die Anzahl der Sportplätze bei Vereinen mit mehreren Mannschaften wird je Team eine feste Schlüsselzahl vergeben, nach der sich dann am Ende der gesamte Spielplan zusammensetzt.

Aus diesem Spielplan kann nicht willkürlich ein Spieltag nach vorne gezogen werden, wie Hanenkamp erläuterte, da dieses ein Verschieben des gesamten Spielplanes bedeuten würde, so dass die gewünschten Vorgaben wie ein Heimspiel für die „Erste“ und „Zweite“ am gleichen Sonntag nicht mehr gewährleistet wären. Zudem hätten einige Mannschaften als Folge drei Heim- oder Auswärtsspiele am Stück. Einige Vereinsvertreter votierten daher dafür, die Freitagspiele im August abzuschaffen und den letzten regulären Spieltag auch auf Kreisebene am ersten Dezemberwochenende auszutragen. Die große Mehrheit stimmte jedoch für die Beibehaltung der Freitagspiele im August.

Einigkeit herrschte dann jedoch bei der Einführung der Spielverlegungen über das Internet, die zur Saison 2019/20 verbindlich erfolgen wird und für die Vereine eine deutliche Arbeitserleichterung bedeutet. Noch nicht so recht anfreunden konnten sich die Fußballfachwarte mit dem elektronischen Passbild, zumal ein Termin für eine verbindliche Einführung noch nicht festgelegt wurde. Neu im Spielausschuss ist seit Jahresbeginn Mario Büttner (SV Suddendorf/Samern), der in der laufenden Saison seinen drei Spielausschusskollegen Klaus Hanenkamp, Andre Kölber und Heiko Höllman bei der Arbeit über die Schulter schauen und zur neuen Spielzeit dann auch eine Staffel übernehmen wird.

Der Vorsitzende des Kreisschiedsrichterausschusses Gerold Wolf berichtete vom gerade erfolgreich beendeten Schiedsrichteranwärterlehrgang. Da auch weiterhin die Anzahl der Unparteiischen knapp bemessen sei, ermunterte er die Vereinsvertreter, weiter Werbung für das Schiedsrichteramt zu betreiben. Der Kreisvorsitzende Georg Alferink wies in seinem Grußwort darauf hin, dass der Kreisverband die Vereine durch Aktionen wie den Wegfall der Turnierstartgeldern und Schiedsrichterlehrgangskosten, der Anschaffung von Trainingsanzügen für die Schiedsrichter und die Qualifizierungs-Trophy die Vereine in einer Größenordnung von 40000 Euro entlastet habe. 

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Seite zuletzt aktualisiert am: 19.03.2019

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