05.12.2018

TuS Gildehaus gewinnt "Qualifizierungs-Trophy"

Autor / Quelle: AH

Mit der Übergabe der Preisgelder endete am Dienstagabend im Clubhaus des TuS Gildehaus die erstmals in diesem Jahr durchgeführte „Qualifizierungs-Trophy“. Bei diesem Wettbewerb des Qualifizierungsausschusses handelt es sich um eine Aus- und Fortbildungsinitiative im Kinder- und Jugendbereich. Man wolle damit gerade die Vereine fördern, die über ausgebildete Trainer und Betreuer verfügen. „Qualifizierte Trainer können ein Mittel gegen rückläufige Mannschaftszahlen sein“, ist sich der Vorsitzende des Qualfizierungsausschusses, Friedhelm Dove, sicher. Gewinner der ersten Qualifizierungs-Trophy wurde der TuS Gildehaus, der sich über ein Preisgeld in Höhe von 2000 Euro, zweckgebunden für die Jugendarbeit, sowie die Siegerplakette freuen durfte. Insgesamt schüttete der Kreisfußballverband am Dienstagabend 6850 Euro an die neun Vereine, die in diesem Jahr an dem Qualifizierungswettbewerb teilgenommen haben, aus.

Ziel des ersten Wettbewerbes dieser Art, der vom 1. Februar bis zum 31. Oktober dauerte, sei es gewesen, Qualifizierung vor Ort in den Vereinen anzubieten. Neun von 23 möglichen Vereinen erfüllten die Teilnahmebedingungen, das seien 39 Prozent, rechnete Dove vor, der zwar mit dem Verlauf sehr zufrieden war, sich dennoch für die zweite Qualifizierungs-Trophy, die im kommenden Jahr durchgeführt wird, noch mehr Teilnehmer erhofft.

Insgesamt seien im Laufe des Wettbewerbes 14 Kurzschulungen mit 363 Teilnehmern durchgeführt worden. Zudem habe man in diesem Jahr 16 neue C-Lizenzler sowie 20 Juniorcoaches ausgebildet. Dove bedankte sich dabei ausdrücklich bei Rainer Sobiech, der vielfach als Referent fungiert hatte.

Den Einsatz der Trainer und Betreuer im Kinder- und Jugendbereich bezeichnete Bernd Schulte-Westenberg, erster Vorsitzender des gastgebenden TuS Gildehaus, als das „Herzstück vom Fußball“. Schulte-Westenberg hat in den frühen 80er-Jahren selber die C-Lizenz erworben und war auch als Jugendleiter beim TuS tätig. Bei dem Abwärtstrend bei den Mannschaftszahlen sei es wichtig, gute Trainer zu haben, sagte der stellvertretende Bezirksvorsitzende Harald Koning. „Wer die Jugend hat, der hat auch die Zukunft“, war sich Koning sicher. Das würde sich dann auch im Seniorenbereich bezahlt machen.

Bentheims Bürgermeister Dr. Volker Pannen freute sich, dass es bei der Qualifizierungs-Trophy ausdrücklich um Qualität gehe. Häufig seien Trainer und Betreuer in der Praxis Problematiken ausgesetzt, mit denen man sich überfordert fühlen könne. Daher sei es wichtig, diese mit Fähigkeiten auszustatten, die sie in der Praxis dann auch anwenden könnten.

Einen regelrechten Zweikampf um den Sieg bei der Qualifizierungs-Trophy lieferte sich der TuS Gildehaus mit dem SV Grenzland Laarwald. Am Ende setzten sich die Obergrafschafter durch und erhielten den Siegerscheck über 2000 Euro. Aber auch der SV Grenzland durfte sich über 1000 Euro freuen. Den dritten Platz belegte der SV Hoogstede, der dafür 500 Euro erhielt. Weitere finanzielle Zuwendungen gingen an den SV Vorwärts, den VfL Weiße Elf, der SG und dem SV Bad Bentheim, der SpVgg Brandlecht-Hestrup und den SV Wietmarschen.

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Seite zuletzt aktualisiert am: 09.12.2018

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